Fensterprofile - der Lack ist ab

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"Der Lack ist ab..." ist hier allerdings positiv zu bewerten! Denn entgegen unserer Befürchtungen nach dem Ausbau der Fenster hat sich nun gezeigt, dass wir die Fensterprofile nach einigen Stunden schrubben und fetten doch wieder verwenden können! Es ist nämlich schönes, stabiles und noch immer geschmeidiges Gummi und kein PVC. Lediglich die Füllerprofile müssen wir uns neu besorgen. Mal schauen, was da passt. Und so ist gestern endlich mal ein Sonntag vergangen, an dem wir kein Geld für Lily durch endloses Online-Shopping ausgegeben, sondern welches gespart haben... juchhuuuu

Und die Moral von der Geschicht: "Scheut euch vor dem Putzen nicht...."   hihi...

1. Voher....brrr..... - 2. Erstes Vorbehandlung... - 3. nach dem Einfetten: wunderbar!


 Die ersten Teile sind geschafft! Warten nur noch weitere 14 Meter.


Ab jetzt geht es nur noch bergauf

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Unterbrochen durch eine kleine Auszeit mit einem Narrowboat auf dem Llangollen-Kanal in England und Wales, sind wir wieder ein gutes Stück voran gekommen. Alle Scheuerleisten sind nun in mühsamer Arbeit abmontiert und nun heißt es: schleifen, schleifen, schleifen....

Der Untergrund bzw. das was auch nach der Farbentfernung mit Heißluft, Spachtel und Interstrip für den Unterboden noch vorhanden ist, zeigt sich teilweise so störrisch, dass es eine richtige Plackerei ist. Auch wenn man ab und an in die Versuchung kommt, doch mal einen Bandschleifer auszuprobieren, bleiben wir bei dem Exzenterschleifer. Damit geht es zwar langsamer, aber stetig. An schlecht zugänglichen Stellen leistet uns der Multimaster gute Dienste.


Wir können uns an den Fortschritten bis hierher kaum satt sehen ;-)

Backbord hatte einen Riss in der oberen Funierschicht, den wir gut beseitigen konnten.
Zwei weitere Furnierstellen stehen noch an (siehe rechts).
Ansonsten ist der Zustand den wir unter der Farbe vorfanden recht erfreulich :-)



Bisher haben wir nur mit 60er Schleifpapier gearbeitet. Wir gehen davon aus, dass wir noch eine Weile mit dem ersten Schliff (SB, Spiegel, Boden) beschäftigt sind. Danach werden wir das Deck aufdoppeln sowie Boden und Rumpf für die Behandlung mit Epoxy vorbereiten.

Die Kajüte wird weiter zerlegt

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Was kann man schon mit einem Sonntag anfangen, wenn man in der Werkhalle keinen Krach machen möchte? Richtig, man bewaffnet sich mit Schraubenzieher und nimmt sein Boot weiter auseinander ;-)

Da liegt Martin mal wieder eingeklemmt und schraubt was ab...

Bevor wir uns weiter mit dem aufgequollenem Furnier der Seidenverkleidungen hinter den Kojen rumärgern und doch zu keinem guten Ergebniss kommen, haben wir uns dazu entschlossen, sie auszubauen und zu ersetzen. Hier wurde ursprünglich, als Kontrast zum Mahagoni, Limba Schälfurnier eingesetzt. Mal schauen, was wir hier alternativ einbauen werden. Bei dieser Gelegenheit können wir auch die Abtrennung zum Bug erneuern. Hier soll es neuen Stauraum geben und evtl. wird hier ein Tisch zum rausziehen integriert.

Durch den Ausbau ist auch der Weg in den Bug gut zugänglich und wir können den Ameisenschaden beheben  
 
 

Ein Problem macht uns allerdings noch die Kajütdecke! Auch hier hat sich das Furnier in den Ecken gelöst und wir haben noch keine Idee, wie wir neues Furnier so aufkleben können, dass es auch hält. Keine Ahnung, ob Abstützungen von unten ausreichend sind, damit es sich gut und stabil verklebt. Wir möchten eigentlich vermeiden, das Dach abzubauen, denn das wäre dann eine neverending Story!



Antifouling entfernen ist kein Spaß

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Hatte mich testweise mit dem Interstrip von International im Unterwasserbereich versucht, um das Antifouling abzubekommen (wobei ich noch nicht mal genau weiß, ob und was davon überhaupt alles Antifouling ist). Naja, jedenfalls ist das eine total unlustige Angelegenheit. So viel Spaß der Rest mit Heißluft und Spachtel gemacht hatte, mit dem Schmierakel am Boden ist das nicht zu vergleichen.

Da wir den Boden mit Epoxy behandeln möchten, wollen wir die Schicht komplett entfernen. Jedoch kommt man der der 1. Schicht (orange matt) nicht wirklich gut voran. Hatte auf dem kleinen Bereich 2. und 3. jeweils nochmals Interstrip aufgetragen, aber das graue (die 2. Schicht) ging ganz schlecht ab und die 3. (wieder orange) gar nicht. Rechts davon kam nach der 1. Schicht sofort das Holz zum Vorschein.


 Um so länger ich mir das ansehe, denke ich, dass der Verkäufer die erste Schicht erst kurz vorher drauf gepinselt hatte, damit es besser aussieht. Es ist ganz schön gleichmäßig und gut erhalten im Gegensatz zum Rest vom Boot.

Beim Spiegel hab ich mal ratz-fatz gemacht. Wie rechts sah es aus nach dem herunterziehen des Interstrips. Dann habe ich rechts mit Verdünnung nachgewischt und mal kurz den Exzenter mit 40er Schleifpapier drangehalten. Das Holz kam recht schnell zum Vorschein. Also werde ich nun auch am Boden zuerst die erste Schicht abbeizen und den Rest versuchen abzuschleifen.





Bootsbausperrholz - Einkaufstipps

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Bei unserer Recherche nach Bootsbausperrholz haben wir folgende Quellen aufgetan:

  • Bauhaus Nautic verkauft nur ganze Platten. Unsere Filiale in Frankfurt am Main hat auch nur begrenzt vorrätig.
  • Ein Supersortiment an Sperrholzplatten, jede Menge Leisten und Zubehör gibt es bei Sommerfeld+Thiele. Wir hatten uns einen Katalog angefordert und sind total begeistert, über die Aufbereitung und die Auswahl. Sehr empfehlenswert! Leider, leider liefern sie auch nur ganze Platten. Deshalb werden wir die Bestellung aufteilen müssen und die Platten bei SVB bestellen. Für Sommerfeld+Thiele bleibt dann auch noch eine Liste. Die haben beispielsweise auch ein umfangreiches Sika Sortiment.
  • SVB hat den Vorteil, dass sie auch vorgegebene Teilformate der Platten liefern (siehe Katalog 2012, Seite 356). Die Größen passen für uns super, da wir für das Deck erstmal nur 2,5 Platten brauchen. SVB stellt ein Datenblatt zum Download mit allen Infos zur Verfügung. 
 
 Wir werden berichten, wie es mit der Lieferung geklappt hat.